Es ist verdammt schwer alles unter einen Hut zu bekommen und JA - es bleiben immer Dinge auf der Strecke, die eigentlich auch wichtig sind.
Nachdem ich vor zwei Jahren komplett mit Cheerleading aufgehört hatte, weil ich endlich Zeit für Familie und Freunde haben wollte, habe ich gemerkt, daß ich ohne Cheerleading nicht leben will. Der Sport hat mir sehr gefehlt.
Die Auszeit hat genau vier Monate gedauert. Dann hat mich der Vorstand der United Dragons "bequatscht" dort gemeinsam mit der Trainerin das Cheerleading in Buxtehude etwas voran zu treiben. Zuerst wollte ich das gar nicht, weil Buxtehude jahrelang kein Cheerleadingteam hatte, was an der Sideline stand geschweige denn an Meisterschaften teilgenommen hat (und ich dachte mir, daß das wohl seine Gründe hat ..).
Es gab ein Rumpfteam mit 12 Mädchen (Juniors und Seniors gemischt), die mehr oder weniger regelmäßig zum Training gekommen sind und denen teilweise komplett die Motivation fehlte. Im Januar 2005 haben Julia (die Trainerin) und ich ein gemeinsames Probetraining gemacht, um zu gucken, ob wir miteinander klar kommen und ob die Mädchen mich als Coach haben wollen.
Ich dachte, daß das ein lockerer Job wird. Aber im Laufe der Zeit sind immer mehr Mädchen und Jungen dazu gekommen und Anfang diesen Jahres konnten wir die Mädels und Jungs in drei Altersgruppen aufteilen (Pee-Wees, Juniors & Seniors - insgesamt 56 Mitglieder). Mittlerweile bin ich Spartenleiterin und Trainerin der Juniors und Seniors. Zum Glück ist Julia immernoch dabei - wir coachen die Seniors zusammen. Bei den Juniors habe ich sogar zwei Assistant Coaches, die beide im Seniorteam aktiv sind.
Weil das so gut klappt, mache ich "nebenbei" auch noch ehrenamtliche Arbeit für den CVSH (Cheerleading-Verband Schleswig-Holstein) und habe seit kurzem die Paßstelle des CVSH ...
Und mein Job ist teilweise auch ganz schön anstrengend (aber das läuft ja nebenbei *haha*).
Mein Freund ist seit knapp zwei Jahren ebenfalls Cheerleader und trainiert inzwischen unsere Pee-Wees. Das macht es natürlich viel leichter, Sport und Privatleben unter einen Hut zu bringen.