Hey ihr lieben, wir stehen momentan leider so da das wir mit unserem Verein und der Abteilungsleitungs aufgrund mehrer Faktoren nichtmher zusammensarbeiten können und gern als komplettes Team der Verein frühzeitig verlassen würden ein neuer Verein ist auch schon gefunden. Hier nun die Frage hat jemand von euch schon erfahrung mit einem vorzeitigen vereinsausstieg und welche Gründe habt ihr angeführt? Freu mich auf Antworten, Liebe Grüße Marie
Tja, das kommt ganz darauf an, was die Vereinssatzung so dazu sagt. Aber mal grundsätzlich: Aus dem Verein austreten kann man nur als Einzelperson, d.h. jeder für sich! Da kann sich zwar das gesamte Team bzw. die Cheerleaderabt./-unterabt. durchaus einig sein, sich gemeinsam einen neuen Verein zu suchen, aber der Austritt muß durch jeden einzelnen erfolgen. Manche Vereine erlauben den Austritt mit "soundsoviel" Wochen Frist zu jedem Quartal, manche nur zum Halbjahr, viele auch nur zum Jahresende (teilw. mit bis zu 3 Monaten Kündigungsfrist). Ausnahmen gibt es dann vielfach bei Wegzug (gerade bei Kindern und Jugendlichen bei Umzug der Eltern oder Beendigung der Schule und Weggang aus Ausbildugs- bzw. Studiengründen) und anderen außergewöhnlichen Gründen (z.B. Nichtausführbarkeit des Sports aufgrund gesundheitlicher Voraussetzungen/ärztlichem Attest). "Unzufriedenheit" mit den "Verhältnissen" oder auch nur einigen handelnden Personen gehört aber sicherlich nicht zu den "außerordentlichen Kündigungsgründen"! Ich sehe in Eurem Fall - je nach Satzung - die möglichen Kündigungsdaten am 31.03., 30.06. oder 31.12.2012 mit ggfs. 4 Wochen bis zu drei Monaten Kündigungsfrist (sprich: Eingang der Kündigung beim Verein). Das heißt jetzt allerdings auch nicht, daß Ihr Euch nicht gleich zum 1. Januar einen neuen Verein suchen könntet, sondern nur, daß Ihr bei Eurem alten Verein trotzdem noch beitragspflichtig sein werdet. Zur aktiven Teilnahme am "Vereinsleben" kann Euch keiner zwingen, nur könntet Ihr u.U. bis zu 12 Monate weiter den alten Verein "subventionieren", sprich: doppelt zahlen! ....und ggfs. "dubiose" Gründe zum Vereinaustritt anzugeben, würde ich nicht empfehlen, Wegzug etc. glaubt man mal 3 oder 4 Leutchen, aber keinem ganzen Team!
Sehe ich genauso wie Anderl Wir sind damals auch geschlossen ausgetreten und mussten noch 9 Monate den alten Verein "subventsionieren". Sprecht doch mal mit dem neuen Verein, ob dieser euch für die restliche Zeit der Beitragszahlung im alten Verein, zumindest "Beitragsfrei" stellt. Für die Zukunft hat der neue Verein auf jedenfall die Beitragszahlungen von euch. Bei uns hat es geklappt
Zusätzlich könnte man sich in der Übergangszeit im alten Verein noch meist problemlos von aktiv auf passiv umstellen lassen (also natürlich auch da jedes einzelne Mitglied). Das mindert dann ja auch noch die übrigen Beitragszahlungen.
DAS wäre noch eine Möglickeit, wobei die Passiv-Beiträge teilweise auch sehr saftig sind (kommt auch auf den Verein an)!
Oder ob es das in dem Verein überhaupt gibt, denn bei uns z.B. gibt es diese passive Mitgliedschaft bei den Vereinsbeiträgen nicht. @ Marie Du solltest wirklich, wie von den anderen schon angemerkt, in die Satzung Eures Vereins schauen, was dort für eine Kündigungsfrist steht, aber normalerweise seid Ihr jetzt zu spät dran und wärt somit noch ein ganzes Jahr in Eurem alten Verein Mitglied, was jedoch nichts ausmacht, denn man kann schließlich in so vielen Vereinen Mitglied sein, wie man will, nur kostet es dann halt auch mehrfach.
Je nachdem wie die Kündigungsfrist aussieht: daran müsst ihr euch halten. Ich habe damals für alle Mitglieder, die wechseln wollten, ein Kündigungsschreiben vorbereitet, so dass es nur noch unterschrieben werden musste und habe diese gesammelt abgegeben. Sollten sich die Mitgliedschaften überschneiden, könnt ihr vielleicht mit dem neuen Verein auch eine Art "Deal" machen. Uns wurden immerhin die Aufnahmegebühren erlassen. Zudem haben wir noch ein "Willkomensgeschenk" erhalten und uns wurden schon mal ein kompletter Satz Poms gekauft. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass meist die Eltern nicht so begeistert von solchen Aktionen sind ... bei den Seniors war es kein Problem, aber bei den Jüngeren ... einige hatten Familienmitgliedschaften im Verein und sind nicht mit in den neuen Verein gekommen ... damit solltest Du auf jeden Fall rechnen! Auf jeden Fall würde ich - wenn Du alle Infos und Konditionen hast - eine Versammlung mit den Mitgliedern und Eltern machen und erklären, wo Vorteile und auch Nachteile (Doppelmitgliedschaft) liegen: überzeuge die Eltern! Wünsch Euch viel Glück!
Ihr könntet ja auch einfach mal mit eurem jetzigen Verein über die Probleme sprechen, evtl. kommt man dann zu einer für beide Seiten brauchenbaren Lösung. Ansonsten einfach den satzungsmäßigen Weg gehen. Da braucht ihr in eurer Kündigung dann auch keine Gründe angeben. "Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft fristgerecht zum ..." reicht da völlig aus. Da du hier ja keine Details zu euren Gründen schreibst, kann ich dir nur sagen, auch in dem neuen Verein kann es zu Problemen kommen. Gute, ehrliche und regelmäßige Kommunikation ist deshalb unerlässlich. Viele Erfolg!