Hi Leute, also einige interssieren sich doch für die Regeln in anderen Ländern. In einigen Länder dürfen sogar Gastteams starten. Also ich poste Ihr mal einige Regelwerk die ich so nach und nach finde. Das der NCFS sollte Euch bekannt vorkommen : NCFS Wettkampfreglement Cheerleading Cheerdance Partner-Stunt Group-Stunt 2002 / 2003 Inhaltsverzeichnis Teil A – Allgemeiner Teil Seite 1 § 1 Allgemeines Seite 1 § 2 Teilnahmebedingungen Seite 3 § 3 Jury Seite 6 § 4 Bestimmungen des Siegers und Vergabe von Meistertiteln Seite 7 § 5 Verhalten innerhalb und außerhalb des Sports Seite 7 § 6 Strafen und Rechtsweg Seite 7 Teil B – Regelwerk Cheerleading Seite 10 § 1 Ablauf und Inhalt der Meisterschaft Seite 10 § 2 Bewertung Seite 11 Anlage 1 zum Regelwerk – Definitionen Seite 14 Teil C- Regelwerk Cheerdance Seite 18 § 1 Ablauf und Inhalt der Meisterschaft Seite 18 § 2 Bewertung Seite 19 Anlage zum Regelwerk – Definitionen Seite 19 Teil D – Regelwerk Partner-Stunt Seite 20 § 1 Ablauf und Inhalt der Meisterschaft Seite 20 § 2 Bewertung Seite 20 Teil E – Regelwerk Group-Stunt Seite 21 § 1 Ablauf und Inhalt der Meisterschaft Seite 21 § 2 Bewertung Seite 21 Teil F – Bekanntmachung und Sonstiges Seite 22 NCFS Wettkampfordnung Cheerleading Teil A: Allgemeiner Teil für alle Wettbewerbe § 1 Allgemeines 1. Geltungsbereich Die nachfolgenden Regeln, Bestimmungen und Anlagen gelten für die offenen NCFS Schweizermeisterschaften und sonstige Wettbewerbe in allen Kategorien. 2. Qualifikation für Meisterschaften Alle Squads im Inn – und Ausland sind zugelassen, sofern sie sich an die NCFS Bedingungen halten . Absagen: Sind schriftlich der NCFS zu melden, und zwar unter Beifügung der Beweismittel (ärztliche Atteste etc.). Die Stargebühren und evtl. andere Kosten ( Hotelreservationen etc.) müssen in jedem Fall bezahlt werden. Die Startreihenfolge für die offenen NCFS Schweizermeisterschaften in den jeweiligen Kat. wird durch die Jury durch Losentscheid bestimmt. . 3. Anmeldung zu Meisterschaften Bei der Anmeldung zu den offenen NCFS Schweizermeisterschaften muss jedes teilnehmende Team schriftlich erklären, dass die gültige NCFS Wettkampfordnung und das Regelwerk bekannt, verstanden und anerkannt sind. Änderungen in den NCFS Wettkampfordnung und Regelwerk werden jeweils bis zum 31.07 jeden Jahres bekannt gegeben. NCFS Wettkampfordnung Cheerleading Änderungen an Wettkampfordnung oder Regelwerk nach dem 31.07. werden unverzüglich bekannt zu geben. Die namentlichen Meldungen aller Teammitglieder des Squads zu den offenen NCFS Schweizermeisterschaften sind spätestens vier Wochen vor dem Meisterschaftstermin der NCFS schriftlich bekannt zu geben. Die Richtigkeit der namentlichen Meldung der Teilnehmer muss von einem Vereinsverantwortlichen (Vorstandsmitglied oder Abteilungsleiter) bestätigt werden. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 1 Im Cheerleading Gemeldet werden dürfen ausser den teilnehmenden Cheerleadern zusätzlich maximal acht Personen im Cheerleading (2 Trainer, 2 Betreuer, 3 externe Spotter und 1 Maskottchen). Ist der Trainer gleichzeitig aktive Person, kann die Position nicht durch eine weitere Person besetzt werden. Im Cheerdance zusätzlich maximal 5 Personen (2 Trainer, 2 Betreuer, 1 Maskottchen). Ist der Trainer gleichzeitig aktive Person, kann die Position nicht durch eine weitere Person besetzt werden. Im Partner Stunt/ Group Stunt zusätzlich maximal eine Person (Spotter). Spätere Änderungen im Sinne von Streichungen sind in allen Kategorien möglich. 4. Vereinswechsel Der Wechsel eines Squads (z. B. zu einem anderen Verein) hat keinen Einfluss auf eine Teilnahme zu den offenen NCFS Schweizermeisterschaften . Fusionen von Squads sind keine Wechsel. Der Wechsel einzelner Cheerleader zu einem anderen Verein bzw. Cheersquad ist nur bis drei Monate vor dem Termin offenen NCFS Schweizermeisterschaften Meisterschaften möglich. Es sei denn, es liegt eine Freigabe des abgebenden Vereins vor. 5. Absagen von Meisterschaftsteilnahmen Absagen rechtsverbindlicher Anmeldungen zu den offenen NCFS Schweizermeisterschaften ohne triftige Grund oder unentschuldigtes Fernbleiben wird mit einer Sperre über 5 Jahre zur offenen NCFS Schweizermeisterschaft und einer Geldstrafe von Sfr. 500.- geahndet. Ausserdem wird der Verein / Verband an welchen das fehlbare Team angeschlossen ist orientiert. 6. Teilnahme an internationalen Veranstaltungen Demjenigen Schweizer Squad welches sich für Internationale Meisterschaften EM / WM qualifiziert, werden die dazu nötigen Lizenzen von der NCFS ausgestellt. Der Antrag ist mindestens vier Monate vor dem beabsichtigten Termin bei der NCFS einzureichen. Der Antrag muss enthalten: Einladungsschreiben ausländischer Veranstalter mit Angaben über besondere Vereinbarungen und die Bestätigung des Vorstandes des Vereins oder Squads dass keine Bedenken gegen die Genehmigung bestehen. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 2 § 2 Teilnahmebedingungen 1. Teilnahmeberechtigung Teilnahmeberechtigt sind alle Cheersquads aus dem Inn - und Aussland. Lizenzen sind dazu keine erforderlich. Es spielt keine Rolle für welche Sportart sie cheeren. Auch Cheerleader Squads welche nicht speziell für eine Sportart cheeren sind zugelassen. Einzige Bedingung ist, alle müssen die NCFS Wettkampfordnung und das NCFS Regelwerk einhalten und erfüllen. Jedes Squad kann in zwei verschiedenen Kategorien teilnehmen. ( Z.B. Kat. Cheer und Kat. Dance ). Nimmt ein Squad in zwei Kategorien teil und hat auch noch ein Partner Stunt Paar so dürfen das Partner Stunt Paar nur an einer der beiden Kategorie ( Cheer oder Dance) teilnehmen. Das gleiche gilt bei Stunt-Group. Die Teilnehmer der Kategorien Partner-Stunt und Stunt-Group müssen dem gleichen Squad angehören. 2. Teilnehmervoraussetzungen Die Wettkampfkategorien Peewee, Junior Mixed und Senior Mixed entfallen bei Cheerdance - Meisterschaften. In den Kategorien Partner - Stunt und Stunt - Group entfallen die Kategorien Peewee, Junior und Junior Mixed. Cheer + Dance: mindestens 5 - maximal 25 Cheerleader Partner-Stunt: 1 männlicher und 1 weiblicher Cheerleader Group-Stunt: 5 weibliche Cheerleader Sobald zwei männliche Cheerleader im Team sind, ist das Team ein Mixed-Team. Ab zwei männlichen Cheerleader dürfen diese nicht nur zum Pyramiden/ Stunt Auf- und Abbau und Tumbling eingesetzt werden. Jedem Squad stehen 2 Ersatzcheerleader zu, die ebenfalls fristgerecht angemeldet werden müssen. Ein Einsatz dieser Ersatzcheerleader vor Ort ist nur im Notfall gestattet, insbesondere wenn ein regulär teilnehmender Cheerleader durch Verletzung oder Krankheit ausscheiden muss. (gilt nicht für Partner Stunt / Group Stunt). NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 3 3. Alterseinteilungen in den einzelnen Bereichen Die Wettkampfkategorien Peewee, Junior Mixed und Senior Mixed entfallen bei Cheerdance Meisterschaften. Peewees: bis vollendetes 11. Lebensjahr (der Tag an dem die Person 11 Jahre alt wird) Juniors: ab vollendetes 11. Lebensjahr bis vollendetes 16. Lebensjahr Seniors: ab vollendetes 16. Lebensjahr (der Tag an dem die Person 16 Jahre alt wird) Stichtag ist der Tag der offenen NCFS Schweizermeisterschaften. Im Bereich Peewees können 30 % (Rundung aufwärts) der Teammitglieder älter sein als das vollendete 11. Lebensjahr, aber nicht älter als das vollendete 14. Lebensjahr. Im Bereich Juniors (Jugend und Jugend-Mixed) dürfen 30 % (Rundung aufwärts) der Teilnehmer jünger als das vollendete 11. Lebensjahr, aber nicht jünger als das vollendete 10. Lebensjahr sowie älter als das vollendete 16. Lebensjahr, aber nicht älter als das vollendete 18. Lebensjahr sein. Im Bereich Seniors (Seniors und Seniors-Mixed) dürfen 30% der Teammitglieder jünger sein als das vollendete 16. Lebensjahr, aber nicht jünger als das vollendete 14. Lebensjahr (der Tag an dem die Person 14 wird). Im Bereich Group-Stunt dürfen zwei Personen jünger als das vollendete 16. Lebensjahr sein aber nicht jünger als das vollendete 14. Lebensjahr. Im Bereich Partner-Stunt müssen beide Personen das 16. Lebensjahr vollendet haben. 4. Schuhwerk und Bekleidung Alle Teilnehmer des Squads haben Schuhe mit festen Sohlen und Form zu tragen (keine Jazz-, Tanz- und Textilschuhe). Gilt nicht für Cheerdance. Schulterlange Haare und länger müssen im Bereich Cheerleading aus dem Gesicht gebunden werden. Gilt nicht für Cheerdance. Teilnahme von Cheerleadern mit Gipsverbänden oder Schienen (abgepolstert) nur mit Vorlage eines ärztlichen Attestes. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 4 5. Ausweispflicht Jeder teilnehmende Cheerleader (auch Ersatzcheerleader) muss im Besitz eines gültigen Personalausweises sein. (Pass , Identitätskarte, gültige Lizenz sofern vorhanden). Der Ausweis muss folgende Punkte erfüllen: - Lichtbild - Name, Vorname - Nationalität - Geburtsdatum - Gültiger Landesstempel - Kategorie bei Lizenzen - Vereins - / Verbandsstempel bei Lizenzen Bei den Meisterschaften werden entsprechende Ausweiskontrollen durchgeführt. Bei fehlenden Pässen oder fehlendem Nachweis der Startberechtigung im Listenverfahren werden die Aktiven nicht zur Meisterschaft zugelassen. Sinkt dadurch die Aktivenzahl eines Squads unter die Mindeststärke des § 2 Absatz 2 ist das Squad von der Teilnahme ausgeschlossen. Je Europäischem Squad darf nur eine Person die Staatsangehörigkeit aus pro-football-orientierten Ländern, USA und Kanada, besitzen (Ausnahme: diese Person hat länger als 5 Jahre ihren ständigen Wohnsitz in Europa). 6. Spotter Jedes teilnehmende Squad hat sicherzustellen, dass ggf. Spotter vorhanden sind. Notwendige Spotter im Bereich Seniors: ab Level 3 Pyramiden/ Stunts Notwendige Spotter im Bereich Juniors: ab Level 3 Pyramiden/ Stunts Notwendige Spotter im Bereich Peewees: bei allen Pyramiden/ Stunts Maskottchen und externe Spotter gehören dem jeweiligen Team an, gelten aber nicht als Teilnehmer und sind somit von der Bewertung ausgenommen. Es ist ihnen untersagt, aktiv am laufenden Meisterschaftsprogramm teilzunehmen bzw. einbezogen zu werden. Externe Spotter dürfen aus Sicherheitsgründen Equipment wegräumen nicht aber bereitlegen, geben oder abnehmen. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 5 § 3 Jury 1. Aufgaben der Jury Die Jury einer Meisterschaft bewertet die Leistungen der teilnehmenden Squads und bestimmt die Gesamtpunktzahl der Teams. 2. Zusammensetzung Eine Jury besteht aus Juroren und Kontrollpersonen. (s. Juryrichtlinie) 3. Auswahl und Besetzung der Jury Die Auswahl der Juroren für die offenen NCFS Schweizermeisterschaften erfolgt durch die NCFS Mitglieder von teilnehmenden Squads, egal ob aktiv oder passiv, dürfen nicht in der betreffenden Jury sitzen. 4. Kontrollperson Die eingesetzte Kontrollperson übernimmt die Überwachung insbesondere folgender Aufgaben: Einteilung der Schwierigkeitsgrade der eingesandten Extras, Passkontrolle, Zeitnahme, eventuelle Gründe für Strafpunkte (Strafpunktekatalog) oder Disqualifikationen, Verwarnungen von Squads vor Programmbeginn, Kontrolle der Wertungen, etc.. Kontrolle der Wertungen wie folgt: a) Vorgabe der Punktabzüge bei Drops pro Juror b) Punktvergabe bei Teamsprüngen z. B. der Teamsprung war da, Juror hat ihn nicht gesehen, vergibt also 0 Punk - te = Kontrollperson muss dann Sprung mit der niedrigsten Punktzahl für den gezeigten Level werten. Notwendige Korrekturen vor Errechnung der Gesamtpunktzahl der Teams werden von dem Juryobmann des Tages gekennzeichnet. Eine Erklärung dazu findet sich im jeweiligen Juryprotokoll wieder. 5. Juryprotokolle Zu allen offenen NCFS Schweizermeisterschaften sind Juryprotokolle zu erstellen. (Nummern der Juroren, Entscheidungen bei Unstimmigkeiten, etc.). Nach der Meisterschaft werden die Jurybogen wie folgt verteilt: Original: an den jeweiligen Verband ( sofern angeschlossen) Roter Durchschlag: teilnehmendes Cheerleaderteam Gelber Durchschlag: an die NCFS Einem disqualifizierten Team werden die ausgefüllten Jurybogen ausgehändigt, da diese für einen eventuellen Einspruch gegen die Disqualifikation benötigt werden. 6. Kostenregelungen Die Verfahrensweise betreffs der Kostenerstattung/ Aufwandsentschädigung bei Einsatz der Juroren regelt die NCFS. 7. Juryrichtlinien der Juroren wird durch Richtlinien geregelt. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 6 § 4 Bestimmung des Siegers und Vergabe von Meistertiteln Sieger einer Wertungskategorie ist dasjenige Squad, das von der Jury die höchste Punktzahl erhält. Bei Punktgleichstand zweier oder mehrerer Squads nehmen alle Squads denselben Platz ein. Die entsprechende Anzahl von nachfolgenden Plätzen bleibt unbesetzt. Starten bei einer offenen NCFS Schweizermeisterschaft in einer Wertungskategorie nicht mindestens drei Schweizer Squads, so wird kein Meistertitel vergeben. Das siegreiche Squad ist Sieger des Wettbewerbs, jedoch nicht Schweizer Meister. Es kann aber auf eigenen Wunsch an Internationale Wettbewerbe EM / WM zugelassen werden. § 5 Verhalten innerhalb und außerhalb des Sports Vorfälle, die den Sport Cheerleading negativ darstellen, sind der NCFS schriftlich mitzuteilen. Es wird empfohlen, auch außerhalb von Wettbewerben den Sport Cheerleading gemäß diesen Richtlinien zu betreiben. § 6 Strafen und Rechtsweg Es gilt die Rechts- und Verfahrensordnung der NCFS. Für die Festsetzung von Punktabzug oder Disqualifikation von Squads ist die jeweilige Jury einer Meisterschaft zuständig, für sonstige Strafen die zuständigen Stellen der Verbände. Nachstehend im Strafenkatalog genannte Verstöße und deren Beurteilung (in Bezug auf die Schwere des Vergehens) werden von der zuständigen Stelle durch zeitlichen Ausschluss, nachträgliche Disqualifikation oder Geldstrafen geahndet. Der zeitliche Ausschluss und die Geldstrafen können sich gegen einzelne Personen oder gegen das gesamte Squad richten. 1.Strafenarten: - Verwarnung - Verweis - Geldstrafen bis 1.500,00 Sfr - Verhängung eines Hallenverbots für einzelne Personen - Sperre auf Zeit oder Dauer - Entzug oder Herabstufung der Zulassung als Trainerin oder Jurorin - Hallensperren - Aberkennung von Wertungspunkten - Entzug der Startberechtigung Es können gleichzeitig mehrere Strafen verhängt werden. Zusätzlich sind erzieherische Maßnahmen möglich. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 7 2.Strafen: a) Tätlichkeiten gegenüber der Jury 100,00 bis 1.000,00 Sfr. b) Tätlichkeiten gegenüber Teilnehmern 100,00 bis 1.000,00 Sfr. c) Beleidigungen gegenüber der Jury 100,00 bis 1.000,00 Sfr. d) Beleidigungen gegenüber anderen Teilnehmern 100,00 bis 1.000,00 Sfr. e) Missbrauch eines Startpasses 1.000,00 Sfr. f) Auftritt eines Squads ohne die Genehmigung 1.500,00 Sfr. g) Einsatz eines Cheerleader ohne Genehmigung 500,00 Sfr. h) Vernachlässigung des Hallenordnungsdienstes oder mangelnder Schutz der Jury, des auftretenden Squads 100,00 bis 1.000,00 Sfr. I ) Nichtzahlung der Jury 500,00 Sfr. j) Fehlverhalten von Vereinsoffiziellen 100,00 bis 1.000,00 Sfr. k) Verstoß gegen die Anti-Doping-Verordnung 100,00 bis 1.000,00 Sfr. l) Fristüberschreitung bei Einreichen der namentlichen Meldungen zu den offenen NCFS Schweizermeisterschaft 150,00 Sfr. 3. Sperren a) Tätlichkeit: Von bis zur nächsten offenen NCFS Schweizermeisterschaft bis lebenslang b) Unsportliches Verhalten: Von Disqualifikation für die laufende offenen NCFS Schweizermeisterschaft bis zur nächsten offenen NCFS Schweizermeisterschaft. c) Jurybeleidigung: Von Disqualifikation für die laufende offene NCFS Schweizermeisterschaft bis zur nächsten offene NCFS Schweizermeisterschaft. d) Nichtteilnahme ohne triftigen Grund : siehe § 1.5 NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 8 e) Verstoß gegen Sperrstrafen: bis zur nächsten offene NCFS Schweizermeisterschaft f) Wiederholung innerhalb von zwei offenen NCFS Schweizermeisterschaften von bis zur nächsten bis lebenslang. g) Nichtzahlung von Geldstrafen: bis zur nächsten offene NCFS Schweizermeisterschaft. 4. Punktabzüge: a) Bei einer Disqualifikation werden alle Punkte abgezogen. b) Tragen von unerlaubtem Schuhwerk bzw. offenen Haaren während der Vorführung - je 5 Punkte Abzug von der Gesamtwertung - je 10 Punkte Abzug von der Gesamtwertung, wenn eine Warnung durch die Kontrollperson vorab erging, jedoch nicht beachtet wurde. (Nur bei Cheerleading, nicht bei Cheerdance) c) Zeitüberschreitung/ Zeitunterschreitung: - 10 Punkte Abzug von der Gesamtwertung, bei einer Zeitüberschreitung/ Zeitunterschreitung von 11 bis 15 Sekunden - 20 Punkte Abzug von der Gesamtwertung, bei einer Zeitüberschreitung/ Zeitunterschreitung von 16 und mehr Sekunden. d) Unerlaubter Einsatz von externen Spottern oder Maskottchen: 2 Punkte Abzug von der Gesamtwertung je Juror, wenn externe Spotter oder Maskottchen bei Aufbau, Abbau oder Stand von Pyramiden und Partnerstunts oder bei Tumblingelementen helfen. Technische Gründe bei Zeitüberschreitung: Technische Gründe sind z.B. Stromausfall, Versagen der Musikanlage, Nichtannahme von CD’s, Zerreißen von Tapes während des Programms. Sofern technische Gründe (s.o.) vorliegen, ist ein kompletter Neubeginn des Programms möglich, wobei die Wertung des Programms (Pflichtteile) bis zur Unterbrechung bestehen bleibt. Hilfsmittel Erlaubte Hilfsmittel (Equipment) im Cheerleading sind: Poms, Signs, Flags, Megaphones (nicht strom- oder batteriebetrieben) und Bust Outs (break-through-signs). Andere Hilfsmittel,z. B. Handschuhe oder sonstige Uniformteile, müssen anbehalten werden. Im Cheerdance sind Hilfsmitteln jeglicher Art erlaubt. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 9 NCFS Wettkampfordnung Cheerleading Teil B: Regelwerk Cheerleading § 1 Ablauf und Inhalt der Meisterschaft 1. Dauer der einzelnen Programme Mit der Dauer eines Programms ist die laufende Zeit gemeint. Jedem Squad wird eine Karenzzeit - aus technischen Gründen - von 10 Sekunden gewährt. PeeWee: Dauer mindestens 2.00 Minuten und maximal 3.30 Minuten Juniors/Seniors: Dauer mindestens 2.30 Minuten und maximal 3.30 Minuten Zeitnahme: Nach beliebiger Formierung auf der Auftrittsfläche beginnt die Zeitnahme mit dem ersten hörbaren Kommando oder dem ersten Ton der Musik. Die Teams haben spätestens eine Woche vor der Meisterschaft mit dem Extrabogen mitzuteilen, ob sie mit Kommando oder Musik beginnen und wie das Programm endet. Ein Ablaufplan und die Auflistung der Extras sind an die Juryobfrau des Wettkampftages zu senden. Erlaubtes Equipment darf vor Beginn des Programms bereitgelegt werden. 2. Inhalt der einzelnen Programme Das Meisterschaftsprogramm ist frei gestaltbar, enthalten sein muss jedoch: Alle Kategorien: 1 Cheer und1 Chant 1e Pyramide oder Partnerstunt * 1 gleichzeitiger und gleicher Sprung des gesamten Teams 1 Tanz (mindestens drei 8 counts) Junior, Junior-Mixed, Senior und Senior-Mixed: * Aus Sicherheitsgründen dürfen Pyramiden und Partnerstunts nur unter 3 Körperlängen hoch sein; Ausnahme Senior-Mixed: High Chair, Double Base Liberty PeeWees: Aus Sicherheitsgründen dürfen Pyramiden und Partnerstunts nur unter 2 Körperlängen hoch sein; Ausnahme: Level 2 Stunts mit mindestens 2 Bases. Als Abgang ist erlaubt: Give Hands, Pop off und der einfache Cradle. Keine Variationen !! Die Level 2 Stunts müssen von einer erwachsenen Person gespottet werden. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 10 1 Bewertung des Programms Alle Kategorien: Cheers/ Chants - Pyramiden/ Partnerstunts - Dance - Jumps - Gesamteindruck und Extras Bei den Extras ist im Bereich Peewees keine hohe Wertigkeit auf Besonderheiten in Stunts und Pyramiden zu legen, sondern eine höhere Bewertung einfacher Tumbling Elemente (z.B. Rollen, Räder, etc.) und Effekten zu geben. 2. Verboten (Disqualifikation vor Ort) a) Disqualifikation von Einzelpersonen Tätlichkeiten und Beleidigungen gegenüber der Jury und Teilnehmern a) Disqualifikation von Gruppe - Tragen von Schmuck. Ausnahme: religiöse Zeichen und medizinischer Schmuck, welcher nicht sichtbar unter der Uniform festzutapen ist. Pearce-Schmuck ist während der Dauer des Meisterschaftsprogramms abzunehmen oder abzutapen. - Weglassen von Pflichtteilen - Pyramiden/ Partnerstunts über eine Körperlänge von unter 2 bei Peewees (Ausnahme: Level 2 Stunts mit mindestens 2 Bases) - Pyramiden/ Partnerstunts über eine Körperlänge von unter 3 in allen anderen Kategorien (Ausnahme Senior Mixed: High Chairs, Double Base Liberty) - freihändige Salti als Abgang von Pyramiden und Partnerstunts - cradlen mit weniger als 2 Personen aus Level 2 und weniger als 3 Personen aus Level 3 (Ausnahme: Senior-Mixed und Chair LE 3) - Schrauben und Salto bei Basket-toss im Bereich Jugend, sowie sämtliche Schrauben und Salto Cradle außer Elevator BackTuck Cradle - Doppel-Salto oder mehr bei Basket-toss und als Cradle aus allen Leveln - Doppel bzw. zweifach Schrauben oder mehr bei Basket-toss und als Cradle aus allen Le veln - fehlende Spotter bei Pyramiden/ Partnerstunts bei Peewees - fehlende Spotter ab Level 3 Pyramiden/ Partnerstunts bei Damen und Senior-Mixed, Jugend und Jugend-Mixed (Ausnahme Chair LE 3) - Benutzung von unerlaubten Hilfsmitteln, z. B. Bretter, Trampolin, Sprungbretter und Maskottchen, visuelle und akustische Geräte aller Art (Laser, Nebelmaschine, Glocken, Tröten, etc. § 2 Bewertung 1. Cheers/ Chants Bewertung der einzelnen Cheers/ Chants in einer Punktspanne von 1 - 15. Bewertungskriterien im Bereich Cheers/ Chants: Motions/ Sharpness: Sind die Motions korrekt und mit Spannung ausgeführt Kommunikation: Aussprache, Augenkontakt, Ausstrahlung Synchronität: Formation/ Spacing: Abstand innerhalb der Formation, Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 11 Achtung: Zu bewertende Cheers oder Chants müssen ausgeführt werden, d.h. nicht nur der Rhythmus eine Cheers oder Chants darf - z.B. zum Formationswechsel - benutzt werden. Des weiteren ist es nicht gestattet, zu bewertende Cheers oder Chants mit Musik zu unterlegen. 2. Pyramiden/ Partnerstunts Bewertung der einzelnen Pyramiden/ Partnerstunts in einer Punktspanne von 1 - 15. Pyramiden/ Stunts aus Level 1 fallen in den Bereich 1 - 5, aus Level 2 in den Bereich 6 - 10 und aus Level 3 in den Bereich 11 - 15. Innerhalb der einzelnen Level wird nach Schwierigkeitsgrad gewertet. Wurden im Programm neben Level 3 Pyramiden/ Stunts auch Pyramiden/ Stunts aus unteren Leveln gezeigt, so ist die Wertung im Bereich 11 - 15 anzusetzen und die Pyramiden/ Stunts aus den unteren Leveln sind unter Gesamteindruck (Choreographie) zu berücksichtigen, da sie das Programm zusätzlich erschweren. Pyramiden/ Stuntsequenzen mit mindestens drei verschiedenen Elementen aus Level 2 und/ oder Level 3 werden mit einem Extrapunkt belohnt. Bei schlechter Ausführung der Pyramiden/ Stunts hat der Juror die Möglichkeit, im nächstniedrigeren Level zu werten (in der ganzen Bandbreite des niedrigeren Levels. Bewertungskriterien im Bereich Pyramiden/ Stunts: Schwierigkeitsgrad: Level 1= bis unter 2 Körperlängen Level 2= 2 Körperlängen und chair mit Post Level 3= bis unter 3 Körperlängen, basket-toss und chair ohne Post (Ausnahme: chair im Senior-Mixed ist grundsätzlich Level 2) Ausführung des Cradles: a) für alle Kategorien, außer Senior-Mixed gilt: aus Level 1 mit 1er Person aus Level 2 mit 2 Personen aus Level 3 mit 3 Personen (Ausnahme :Chair ohne Post) b) Senior-Mixed Teams dürfen alle Stunts mit einem männlichen Cheerleader cradlen Synchronität: Wurde die Pyramide/ Stunt synchron auf- und abgebaut. Safety: Wurden die Pyramiden/ Stunts sicher auf- und abgebaut und sicher gestanden. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 12 Drop: Ist die Pyramide/ Stunt nicht gestanden Diese nicht gestandene Pyramiden/ Stunts werden nicht gewertet, jedoch mit Strafpunkten je Jurymitglied an dieser Stelle geahndet: Drop LE 1 = 1 Strafpunkt Drop LE 2 = 2 Strafpunkte Drop LE 3 = 3 Strafpunkte Als Drop gilt auch, sobald ein Spotter aktiv in die stehende bzw. einstürzende Pyramide eingreifen muss!! 1. Dance Bewertung der einzelnen Tanzteile in einer Punktspanne von 1 - 15. Bewertungskriterien im Bereich Dance: Charting: Das gute Umsetzen von Musik in Tanz/ Bewegung Kommunikation: Ausdruck/Ausstrahlung, Augenkontakt Synchronität: Formation/ Spacing: Abstand innerhalb der Formation, Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes. 2. Jumps Bewertung von gleichzeitigen und gleichartigen Teamsprüngen aller Squadmitglieder in einer Punktspanne von 1 - 9. Bewertungskriterien im Bereich Jumps: Schwierigkeitsgrad: Level 1 (1 - 3 Punkte) Level 2 (4 - 6 Punkte) Level 3 (7 - 9 Punkte) Ausführung des Jumps und Synchronität des Jumps Bei schlechter Ausführung der Jumps hat der Juror die Möglichkeit, im nächstniedrigeren Level zu werten (in der ganzen Bandbreite des niedrigeren Levels). 3. Extras Bewertung der Extras in einer Punktspanne von 1 - 22. Extras sind besondere Techniken, Effekte, Tumbling, Programmhöhepunkte usw. Hier unterscheidet man in Extras aus dem Pyramiden/ Stunt-Bereich, aus dem Bereich Tumbling und aus dem Showbereich. Um eine volle Punktzahl zu erreichen, müssen Extras aus allen drei Bereichen gezeigt werden. Bei schlechter Ausführung der Tumbling- und Stuntelemente hat der Juror die Möglichkeit, im nächstniedrigeren Level zu werten. (In der ganzen Bandbreite des niedrigeren Levels.) NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 13 4. Gesamteindruck Der Gesamteindruck wird in 3 Bewertungskriterien unterteilt. Hier können maximal 20 Punkte vergeben werden. Teamausnutzung Ausnutzung der Teamkapazität in allen Bereichen (10 Punkte) Programmablauf/ das Gerüst des Programms, Kontinuität (Verteilung Choreographie/ der Höhen und Tiefen), inhaltlicher Aufbau des Programms, Originalität Effektverteilung, kleinere Stunts und einzelne Jumps (5 Punkte) enthält das Programm neue, originelle oder witzige Elemente persönlicher Eindruck Wirkung des Teams und seiner Darbietung auf den Juror (5 Punkte) 5. Erreichbare Punktzahlen Insgesamt können Squads, außer Peewees, eine maximale Punktzahl von 97 Punkten pro Juror erreichen. Die beste und schlechteste Wertung der einzelnen Kampfrichter für ein Squad wird gestrichen, so dass eine maximale Gesamtpunktzahl von 291 Punkten auf erreicht werden kann. Peewees können eine maximale Punktzahl von 87 Punkten je Juror erreichen. Die beste und schlechteste Wertung der einzelnen Kampfrichter für ein Squad wird gestrichen, so dass eine maximale Gesamtpunktzahl von 261 Punkten auf erreicht werden kann. Anlage 1 zum Regelwerk Definitionen Chant: hier: Ausführung, Länge, Bewertbarkeit Ein Anfeuerungsruf aus maximal 12 Worten, welche sich nach der individuellen Vorgabe mindestens 3-mal wiederholen. (Bewertbarkeit Kommunikation) Die dazugehörigen Motions sind mindestens zweimal von mindestens der Hälfte des Teams auszuführen (Bewertbarkeit Motion/ Sharpness und Synchronität). Es können auch Jumps, Pyramiden/ Stunts und Tumblingelemente eingebaut werden. Cheer: hier: Ausführung, Länge, Bewertbarkeit Einmaliges Ausführen eines beliebig langen Textes und der dazugehörigen Motions. Auch hier können Jumps, Pyramiden/ Stunts und Tumblingelemente eingebaut werden. Achtung: M/S, SY und F/S sind bei wenig Motionsequenzen des Teams schwierig zu bewerten (z. B.Team führt den Cheer in Pyramide aus) NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 14 Pyramiden/ Partnerstunts: hier: Level Level 1: unter 2 Körperlängen (siehe Stuntkatalog) Level 2: 2 Körperlängen (siehe Stuntkatalog) diamond-head (Ausnahme: freistehend im Damen und Jugendbereich = 4 Personen), Chair sit mit Post Level 3: unter 3 Körperlängen (siehe Stuntkatalog) chair sit ohne Post, diamond-head frei Gewichtsverlagerungen bei Level 2 Stunts werden auch im 2. Level gewertet. Ground off, retake und rebound Techniken liegen in der Wertung generell höher als normale Techniken. Eine offensichtliche Selbstüberschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit eines Teams wird sich in der Bewertung negativ niederschlagen. Spotter: Ein Spotter ist eine ausgebildete Hilfsperson, die Pyramiden und Partnerstunts absichern muss. Der Spotter muss in der Lage sein, im Notfall aktiv einzugreifen und hat deshalb beim Pyramiden/ Stunt Aufbau, Stand und Abbau höchstens eine Armeslänge entfernt zu sein. Hier wird unterschieden in externe und Teamspotter: Teamspotter: ein aktiv teilnehmender Cheerleader. Steht der Scoop (Hintermann/Base) mit Kontakt zur Topperson (Knöchel) oder zu den Base (Handgelenke) schräg hinter dem Stunt, gilt er als Teamspotter. Geht der Scoop unter den Stunt, ist ein zusätzlicher Spotter erforderlich. Externer Spotter: eine vom teilnehmenden Team gestellte Person Dance: Als bewertbar zählen nur Tanzsequenzen mit mindestens drei 8er Counts. Das gesamte Team muß den zu wertenden Tanz ausführen. (Erlaubt sind: Wellenabfolgen, getanzte Formationswechsel etc.) Jumps: Als bekannte Cheerleadersprünge gelten: Level 1: tuck, banana-jump (C-jump), bambi (Reh-Sprung), spread-eagle Level 2: stag, double-hook Level 3: toe-touch, pike, russian-split, double-nine, split, hurdler (alle Variationen), herkie, around the world Extras: Einteilung in 3 Bereiche: Tumbling - Pyramiden/ Stunts - Show hier: Level/ Wertung Tumbling Level 1 Bereich ( 1 - 2 Punkte) Rollen, Räder Radwende Spagat Handstand, Handstand abrollen NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 15 Level 2 Bereich ( 3 - 4 Punkte) Radwende und Sprung Level 2 oder 3 einarmige und freie Räder Handstandüberschlag Bogengang vor- und rückwärts Handstand mit ganzer Drehung Level 3 Bereich ( 5 - 6 Punkte) FlicFlac ohne Hilfestellung Salto ohne Hilfestellung Schrauben (Eine Drehung um die Längs- und Querachse des Körpers) Minicelli (eingesprungener Bogengang rückwärts) Verbindungen von mindestens drei verschiedenen Elementen aus Level 2 Es muß mehr als ein Tumbling im jeweiligen Bereich gezeigt werden, um die jeweilige Höchstpunktzahl zu erreichen. Squads, die das Tumbling mit mehr als der Hälfte des Teams ausführen (alle Personen des gleiche Element), erhalten je nach gezeigtem Level einmalig einen bis drei Extrapunkte (z.B.Rolle 1 Punkt, FlicFlac drei Punkte). Der Einsatz von externen Spottern im Bereich Tumbling ist nicht erlaubt. Pyramiden/ Partnerstunts (Level hier nicht Körperlängen!) LEVEL 1 Bereich ( 1 - 2 Punkte) Pop Aufgänge Toe Touch Cradle Saltodismount (gehalten) front bei Pyramiden im Level 2 und 3 Frontrolldismount bei Pyramiden im Level 2 + 3 Retake, Double Take Rebound, Reload LEVEL 2 Bereich ( 3 - 4 Punkte) Twist-Aufgänge/ Twist-Cradle gehaltener Salto bei Pyramiden Basket-toss mit Pike, Toe Touch, Hurdler, "ZickZack"(Tuck Arch), X (Splash), K , “Schere”, Fly-over Leap Frog über den Stuntbereich Level 2 Purdue into Partnerstand Toss to Level 2 Stunts Walk in Level 2 Stunts Freistehende Liberty mit Attitude NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 16 LEVEL 3 Bereich ( 5 - 6 Punkte) freistehende Liberty mit Heelstrech, Arabesque, Waage, Scorpion, Needle Single Base Liberty mit Attitude oder Needle Double-Twist Dismount Basket-toss mit Salto/ mit Schraube Basket-toss Backtuck X-out Toss half/full Twist up to Level 2 Stunts Tic Tac in Liberty Salto Cradle Bump an go Cannonball oder Neckbreaker in Level 2 Stunts LEVEL 4 Bereich ( 7-8 Punkte) Basket-toss Lay-out, K-out Basket-toss Salto-Schraube Cannonball in Level 3 Stunts Neckbreaker in Level 3 Stunts Bird Front aus Level 3 Stunts, oder Basket Toss Instant Pyramide (Komplett Aufbau der gesamten Pyramide vom Boden) Deathpitch Hig Chair Toss half/full Twist up in Level 3 Stunt Toss up Extension Toss up one Hand Liberty Toss half/full Twist up in one hand Single Stunts Switch QP, Switch one hand Single Stunts Tic Tac Stretch in Liberty NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 17 NCFS Wettkampfordnung Cheerleading Teil C: Regelwerk Cheerdance § 1 Ablauf und Inhalt der Meisterschaft 1. Dauer des Programms Mit der Dauer eines Programms ist die laufende Zeit gemeint. Jedem Squad wird eine Karenzzeit - aus technischen Gründen - von 10 Sekunden gewährt. Seniors Dauer mind. 1.30 Minuten und max. 2.30 Minuten Juniors Dauer mind. 1.30 Minuten und max. 2.30 Minuten Pausen oder Unterbrechungen der Musik sind nicht erlaubt. Zeitnahme: nach beliebiger Formierung auf der Auftrittsfläche beginnt die Zeitnahme mit dem ersten Ton der Musik. Hilfsmittel jeglicher Art sind zugelassen und dürfen vor Beginn des Programms bereitgelegt werden. Die verwendeten Hilfsmittel dürfen jedoch nicht die Auftrittsfläche beschmutzen oder beschädigen. Das Programm darf barfuss, mit Socken oder Schuhen getanzt werden; allerdings ist darauf zu achten, dass das Schuhwerk der (Hallen) - Bodennutzung - / Tauglichkeit entspricht. 2. Inhalt des Programms Das Meisterschaftsprogamm ist frei gestaltbar, verboten sind jedoch sämtliche Tumbling und / oder Stuntelemente und nachstehend aufgeführte Pflichtelemente müssen enthalten sein: · 1 einfache Drehung · 1 Spagat am Boden · 2 verschiedene Sprünge (= Cheerleadersprung) · 2 High Kicks Jedes dieser vorgenannten Pflichtelemente muss gleichzeitig vom gesamten Teamausgeführt werden ! Wellenabfolgen sind erlaubt. 3. Bewertung des Programms Bewertet werden: · Synchronität/ Spannung · Choreographie · Show · Technik · Schwierigkeit · Formation · Spirit NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 18 4. Verbote Disqualifikation vor Ort: · Tätlichkeiten und Beleidigungen gegenüber der Jury und Teilnehmern · Weglassen von Pflichtteilen · Darbietung von unerlaubten Stunt- und/ oder Tumbling Elementen · Tragen von Schmuck. Ausnahme: religiöse Zeichen und medizinischer Schmuck, welcher nicht sichtbar unter der Uniform festzutapen ist. Pearce Schmuck ist während der Dauer des Meisterschaftsprogramms abzunehmen oder abzutapen. Themenbezogener Schmuck ist erlaubt. § 2 Bewertung Synchronität / Spannung (Bewertung in einer Punktspanne von 1-15) - Stärke / Kontrolliertheit / Gleichheit der Bewegungen Choreographie (Bewertung in einer Punktspanne von 1-10) - Kreativität / Abwechslung / Gesamteindruck Show (Bewertung in einer Punktspanne von 1-10) - Musiknutzung / -Interpretation / Showtalent / Ausstrahlung Technik (Bewertung in einer Punktspanne von 1-10) - Drehung / Kick / Spagat / Sprung - Gewichtsverteilung / Körperhaltung Schwierigkeit (Bewertung in einer Punktspanne von 1-10) - des gesamten Programms / tänzerische Elemente / Variation der Tanzstile Formation (Bewertung in einer Punktspanne von 1-10) - Abstand / Raumausnutzung / Übergange / Ablauf(fluß) / Level Spirit (Bewertung in einer Punktspanne von 1-5) - Wirkung des Squads und seiner Darbietung auf den Juror Anlage 1 zum Regelwerk Cheerdance Definitionen Pflichtelemente Drehung: Eine 360 Grad-Drehung des Körpers auf einem Bein. Sprung: Gemeint sind die gängigen Cheerleader-Sprünge - wie Toe Touch, Herkie, Double Nine, Hurdler usw. Sprünge, z.B. aus dem Jazzdance-Bereich, bereichern das Programm und fließen in die Wertung ein; allerdings sind sie nicht dem Pflichtelement ‘Sprung’ zuzuordnen. High Kick: ‘Schmeißen’ eines gestreckten Beines in verschiedene Richtungen mit gestrecktem Standbein, die Höhe des gekickten Beines muss deutlich sichtbar über der Waagerechten liegen. NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 19 NCFS Wettkampfordnung Cheerleading Teil D: Regelwerk Partner-Stunt §1 Ablauf und Inhalt der Meisterschaft 1. Dauer des Programms Das Programm hat ein Zeitlimit von 1 Minute. Das Programm muss mit Musik untermalt sein, die Zeitnahme beginnt mit dem ersten Ton der Musik. 2. Inhalt des Programms Während des gesamten Programms darf der Flyer nicht mehr als 4x den Boden berühren. Jedes Stuntpaar muss einen männlichen Spotter während der Darbietung mitführen. Dieser darf nicht beim Aufbau der Stunts helfen. Das Eingreifen des Spotters beim Auf-Abbau oder Halten des Stunts wird als Drop gewertet. 3. Bewertung des Programms Bewertet werden: · Technik · Schwierigkeitsgrad · Stabilität der Stunts · Flüssigkeit der Darbietung · Perfektion der Darbietung (Ausführung) · Gesamteindruck 4. Verbote Disqualifikationen vor Ort: · Tätlichkeiten und Beleidigungen gegenüber der Jury und Teilnehmern · Darbietung von unerlaubten Stunt- und Tumblingelementen · Benutzung von Hilfsmitteln (Schilder, Poms, Flaggen....) § 2 Bewertung Technik (Bewertung in einer Punktspanne von 1-15) · Technische Ausführung der Stunts und der Auf- und Abgänge Schwierigkeitsgrad (Bewertung in einer Punktspanne von 1 – 10) · Schwierigkeit der Stunts und der Auf- und Abgänge Stabilität der Stunts (Bewertung in einer Punktspanne von 1-5) · Bewertet wird die Stabilität Flüssigkeit der Darbietung (Bewertung in einer Punktspanne von 1-10) · Bewertet wird der Fluss (Ablauf) der Darbietung Perfektion der Darbietung (Bewertung in einer Punktspanne 1-10) · Bewertet wird die gesamte Ausführung der Darbietung Gesamteindruck (Bewertung in einer Punktspanne von 1 – 5) NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 20 NCFS Wettkampfordnung Cheerleading Teil E: Regelwerk Group-Stunt §1 Ablauf und Inhalt der Meisterschaft 1. Dauer des Programms Das Programm hat ein Zeitlimit von 1 Minute Das Programm muss mit Musik untermalt sein, die Zeitnahme beginnt mit dem ersten Ton der Musik. 2. Inhalt des Programms Während des gesamten Programms darf der Flyer nicht mehr als 4x den Boden berühren. Es muß ein eigener Spotter mitgebracht werden (wenn nötig), dieser darf jedoch nicht aktiv am Programm Teilnehmen. 3. Bewertung des Programms Bewertet werden: · Technik · Schwierigkeitsgrad · Stabilität der Stunts · Flüssigkeit der Darbietung · Perfektion der Darbietung (Ausführung) · Gesamteindruck 4. Verbote Disqualifikationen vor Ort: · Tätlichkeiten und Beleidigungen gegenüber der Jury und Teilnehmern · Darbietung von unerlaubten Stunt- und Tumblingelementen · Benutzung von Hilfsmitteln (Schilder, Poms, Flaggen....) § 2 Bewertung Technik (Bewertung in einer Punktspanne von 1-15) · Technische Ausführung der Stunts und der Auf- und Abgänge Schwierigkeitsgrad (Bewertung in einer Punktspanne von 1 – 10) · Schwierigkeit der Stunts und der Auf- und Abgänge Stabilität der Stunts (Bewertung in einer Punktspanne von 1-5) · Bewertet wird die Stabilität Flüssigkeit der Darbietung (Bewertung in einer Punktspanne von 1-10) · Bewertet wird der Fluss (Ablauf) der Darbietung Perfektion der Darbietung (Bewertung in einer Punktspanne 1-10) · Bewertet wird die gesamte Ausführung der Darbietung Gesamteindruck (Bewertung in einer Punktspanne von 1 – 5) NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 21 NCFS Wettkampfordnung Cheerleading Teil F: Bekanntmachung und Sonstiges 1. Gerichtsstand Gerichtsstand ist Aarau. Es gilt ausschliesslich das Recht der Schweiz. 2. Schriftform Änderungen und Ergänzungen dieser NCFS Wettkampfordnung, einschliesslich der Aufhebung der Schriftform, bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform, wenn nicht ein zwingendes, weitergehendes Formerfordernis besteht. 3. Unwirksamkeit Sollte eine Bestimmung dieser NCFS Wettkampfordnung unwirksam sein oder werden, sollte diese Wettkampfordnung eine Lücke enthalten, wird dadurch die Rechtswirksamkeit der Wettkampfordnung im Übrigen nicht berührt. Die Parteien sind verpflichtet, eine unwirksame Bestimmung durch eine wirksame zu ersetzen bzw. der Aufnahme einer lückenausfüllenden Bestimmung zuzustimmen, die dem wirtschaftlichen, sportlichen und sportrechtlichen Sinn und Zweck der unwirksamen bzw. fehlenden Bestimmung am nächsten kommt. 4. Bekanntmachung Aarau im März 2002 Eingesehen und genehmigt Urs Greub Präsident NCFS Wettkampfreglement 2002 – 2003 Seite 22 Verhaltenscodex Pflichten eines Cheerleader. 1. Cheerleader aus andern Squads sind Deine Gegner aber nicht Deine Feinde. 2. Du verzichtest auf den Besitz und das Rauchen von Tabak, sowie den Besitz und Konsum von Alkohol in Anwesenheit von Zuschauern, Funktionären, Juroren und / oder Squad – Mitgliedern solange Du die Uniform, Trainingsanzug die Dein Land / Squad repräsentiert trägst. 3. Du redest nicht respektlos über andere Coaches , Squads, Fans, Funktionären oder Zuschauer. 4. Du übernimmst Verantwortung den Teamgeist zu fördern um die gestreckten Ziele zu erreichen. 5 Du förderst mit Freude gutes sportliches Verhalten. 6. Schwächeren Cheerleader zeigst Du nicht Deine Überlegenheit sondern bietest Dein Wissen an. 7. Angebotenes Wissen von stärkeren Cheerleader dankst Du mit Achtung und Respekt. 8. Du akzeptierst die Entscheidungen der Juroren mit Respekt. 9. Du trägst Sorge zu all deinem Squad Equipment. 10. Du verhältst dich auch ausserhalb deines Squads wie ein Cheerleader. Verhaltenscodex Pflichten eines Coaches. 1. Cheerleader vor den Zuschauern nicht kritisieren, sondern konstruktive Kritik für später aufheben. 2. Gegnerische Coaches, Cheerleader oder Fans nicht durch Worte oder Gesten kritisieren. 3. Nie eine missbräuchliche oder respektlose Sprache verwenden. 4. Nicht zu unsportlichem Verhalten anstacheln. 5. Du verzichtest auf den Besitz und das Rauchen von Tabak, sowie den Besitz und Konsum von Alkohol in Anwesenheit von Zuschauern, Funktionären, Juroren und / oder Squad – Mitgliedern solange Du die Uniform, Trainingsanzug die Dein Land / Squad repräsentiert trägst. 6. Zusammen mit den Funktionären die Verantwortung übernehmen für Verhalten und Kontrolle über Team - Fans und Zuschauer. 7. Entscheidungen von Funktionären und Juroren im Wettkampf akzeptieren als fair und nach bestem Wissen und Gewissen der betreffenden Funktionäre und Juroren getroffen. 8. Wert darauf legen, dass gute Sportler eine gute geistige und körperliche Gesundheit anstreben. 9. Betone dass nur durch die Unterstützung, der Stärkeren an die Schwächeren, einen guten Teamgeist und die gesteckten Ziele erreichen werden können. 10. Betonen, dass der Sieg das Ergebnis der Teamarbeit ist. 11. Vorbild sein und mit dem guten Beispiel vorangehen. 12. Alle Regeln und Reglemente der NCFS befolgen.
AW: Regelwerk International Hallo Nicole Du hast mal ein Regelwerk gepostet Hast Du das aktuelle Regelwerk für die EM. wäre supe wenn Du mir das mal zuschkicken könntest unter MarkoGrosse@yahoo.de Danke Ich war sehr traurig das es bei euch so schief ging, mein Beileid, mein Respekt für euren Kampfgeist!!!! Gruß marko
AW: Regelwerk International Wir haben damals bei unserer EM Qualifikation das Regelwerk direkt nach der Siegerehrung der DCJM bekommen. Falls ihr also in Riesa nichts erhalten habt, werdet ihr sicherlich bald mit Infos versorgt. Ich weiß ja nicht, inwiefern sich das europäische Regelwerk wieder geändert hat, aber damals hat es mir überhaupt nicht gefallen
AW: Regelwerk International 2005 haben wir es "druckfrisch" von Heike Haslbeck bekommen. Es ist teilweise ganz anders als unser Regelwerk und man muss sehr genau lesen, damit man nicht vor Ort noch Umstellen muss. Allerdings sollte das 2005er Regerlwerk zwischenzeitlich auch wieder eine Änderung erhalten haben, da man das damals angekündigt hatte.
AW: Regelwerk International Das Regelwerk für die EM 2006 in Oslo wird gerade noch von der ECA überarbeitet! Es ist also noch gar nicht existent. Alle Teams, die sich für die EM qualifiziert haben, erhalten das Regelwerk direkt von Heike Haslbeck sobald es ihr vorliegt. Wir haben versucht, das Regelwerk noch vor Samstag zu erhalten, weil wir es den Teams direkt mitgeben wollten, wir haben's aber leider nicht bekommen. Wahrscheinlich ist es schlichtweg nicht fertig geworden.