Meisterschaften - Masse statt Klasse?

Dieses Thema im Forum 'SPIRIT' wurde von Ini gestartet, 14 Januar 2006.

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  1. Peter Well-Known Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Die Fördermittel sind generell eher bescheiden. Das hängt sicher immer ein wenig vom Land, bzw. der Gemeinde ab, aber generell sind die Kassen ja ziemlich leer. Wir bekommen z.B. nur für Fahrten zur DM und theoretisch für internationale Meisterschaften Zuschüsse. Bei uns in Kiel sind das bis zu 20% der reinen Fahrt (Transport)kosten. Für die Teilnahem an DCM und DCJm 2005 waren das zusammen gerade um die 500€. Damit sind die Kosten natürlich nicht zu decken. Der Verein kann ja letztlich auch immer nur seine Mitgliedsbeiträge wieder ausschütten und evtl. kann man noch einen Teil aus der Auftrittskasse beisteuern. Bei uns sieht das dann so aus, dass jede Aktive min. €50 pro Person für die Teilnahme an der DCM zahlen muss. Für die Teilnahme an Offenen, bei uns in den letzten Jahren Bottrop, musste jeder genauso viel zahlen.
  2. Olaf H. Guest

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?


    Hmmm... warum schreibt ihr denn dann auf eurer HP, dass ihr in Bottrop mit 3 Teams startet :duno:
  3. AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    weil das noch nicht geändert wurde
  4. AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    sowohl als auch
  5. Bettina Suk-Langbein Member

    Team:
    Storm P&P / Storm Princess / Storm Stunter / Little Crabs / Crazy Island Dance Team Juist
    Verband:
    CCVD
    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Die Teilnahmegebühr übernimmt der Verein.
    Bus und Übernachtung zahlt jeder selbst.
    Bei Mädels, die das Geld nicht zusammenbekommen, da finden wir eine einvernehmliche Lösung.
    Für Bottrop bekommen wir Fördermittel und ansonsten 20 % der Fahrkosten von der Stadt Bernburg.
  6. J. New Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Bei Landesmeisterschaften/Deutschen Meisterschaften zahlt der Verein Bus etc. Wenn wir weiter weg müssen, das eine Übernachtung umumgänglich ist, zahlt das jeder selbst! Offene sind wir bisher nur einmal auf der Fränkischen gestartet und das hat soweit ich weiß auch der Verein gezahlt.
  7. Birte Well-Known Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Da wir 2005 so gut wie keine Ausgaben hatten, hat der Verein eine Übernachtung im Etap-Hotel in Flensburg für alle aktiven Teammitglieder bezahlt. Die Bahnfahrt nach Flensburg mußte jeder selbst zahlen.

    Seit dem 01. Januar 2006 sind wir eine eigene Sparte im Hauptverein und können über unseren Etat frei verfügen. Mal sehen, was am Jahresende noch in der Kasse ist. Wenn wir noch Geld haben, wird sicher der Bus nach Hamburg bezahlt. Allerdings auch nur, falls wir mit Juniors und Seniors starten. Ansonsten werden wir mit Autos fahren. Ist ja zum Glück keine allzu weite Strecke :)
  8. Anderl Well-Known Member

    Team:
    3-fach Cheerdad von z.T. "vorläufig pensionierten" Cheerleadern
    Verband:
    Nicht organisiert
    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    ...und Bux gehört doch jetzt zum HVV, wäre da Bahn nicht gescheiter, fährt doch eh alle 20 Minuten (oder so)!
  9. Birte Well-Known Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Wenn nicht gerade Schneechaos und Blitzeis uns davon abhalten, werden wir mit dem Auto fahren. Buxtehude gehört zwar jetzt zum HVV, aber nicht zum Großbereich, so daß die Fahrten abartig teuer sind und außerdem die Verbindung meist haarsträubend ist!
  10. Elisabeth New Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Jetzt muss ich als "Ösi" auch mal meine Senf dazu geben.

    Bei uns gibts ja bekanntlich nur eine nationale Meisterschaft 1x im Jahr. Es gibt bei uns squads zu Hauf, aber die meisten trauen sich nicht bei der Meisterschaft anzutreten. Daher reduziert es sich jedes Jahr wieder auf die selben 5 Teams bei Senior Cheer zB. (in Worten: FÜNF) Diese 5 Teams sind auf relativ hohem Level, meistens bei ECMs so um den 7. Platz herum gesetzt.

    Dass es uns allerdings keinen Spaß macht immer die selben Teams zu sehen ist wohl verständlich. Daher sind die offenen Meisterschaften DIE Lösung für uns!! Es fällt dann meistens die Entscheidung ob man sich für eine internationale M qualifiziert oder nicht, da international und Offene für uns nicht zu finanzieren ist.

    Der Große Vorteil für uns ist, dass Deutschland keine Weltreise entfernt ist, auch wenn es bis Bottrop schon ein ganz schöner Weg ist. (Kein Vergleich zu Oslo, Helsinki, ... vor allem kostenmäßig) Daher verstehe ich das Gemotze einiger Teams nicht die meinen in ein anderes Bundesland zu fahren wäre so wahnsinnig aufwändig... ;-)

    Außerdem ist es für uns toll sich das Level im Groben aussuchen zu können. Es ist ein wahnsinns Motivaionsschub für das Team wieder neue Eindrücke zu sammeln und "Vorbilder" zu finden.

    Auch geht man gefühlsmäßig ganz anders an eine offene Meisterschaft heran. Man sieht es eher locker, zwar als Konkurrenzkampf, aber nicht auf Biegen und Brechen wie bei der Nationalen, und man hat nicht so "die Hosen voll" wie bei einer Weltmeisterschaft.

    Nächster Vorteil:
    Viele Squads haben das Problem vielleicht nicht, aber bei uns bedeutet die Zeit nach der Nationalen immer einen wahnsinnigen Leistungseinbruch, da die Spannung abfällt und viele es etwas schleifen lassen (ist als Coach schwer dagegenzusteuern). Eine offene Meisterschaft hält da genau das richtige Maß an Spannung aufrecht, man will sich nicht blamieren, aber muss jetzt keine Berge mehr versetzen.

    Die Menge finde ich momentan noch nicht bedenklich, ich glaube das wird sich natürlich regulieren.
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