Meisterschaften - Masse statt Klasse?

Dieses Thema im Forum 'SPIRIT' wurde von Ini gestartet, 14 Januar 2006.

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  1. Ini New Member

    Hallo zusammen,
    und an dieser Stelle einfach nochmal ein frohes und erfolgreiches neues Jahr für Euch! :party2:

    Im aktuellen "Cheertalk" möchten wir von Euch wissen: wieviele Meisterschaften braucht Deutschland? Neben den Landes- und Deutschen Meisterschaften gibt es dieses Jahr so viele offene Meisterschaften wie selten. Z.B. den "Schneeball" in Gera, den Angelscup in Riesa, ELITE's Beach Cup sowie deren 3. Meisterschaft in Bottrop. Dann steht noch der Catsbowl an, die German Cheermasters und die GSA Danceclassics (hoffe, ich habe jetzt keine vergessen...). Ist das alles vielleicht zuviel des Guten? Machen sich zuviel Meisterschaften gegenseitig kaputt? Eine Meisterschaftsteilnahme (egal an welcher) ist ja für Teams nicht nur eine Kostenfrage (Startergeld, Anreise, Unterkunft, Verpflegung usw.), sondern auch eine Zeitfrage. Meisterschaftsprogramme auszuarbeiten, Organisation etc.

    Oder sind Eurer Meinung nach die diversen Meisterschaften so unterschiedlich, daß für jeden etwas dabei ist und sowohl ein kleines "Anfängerteam" seine Chance nutzen kann, erstmal Erfahrungen zu sammeln; oder ein bereits erfahrenes Team sich messen kann mit vermeintlich besseren Teams. Gibt es vielleicht Teams unter Euch, die an mehreren Meisterschaften teilnehmen? Was war für Euch der Entscheidungsfaktor, gerade an der Meisterschaft 'xyz' teilzunehmen?

    Viel Spaß beim diskutieren wünscht Euch
    Euer SPIRIT-Team
  2. Peter Well-Known Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn es viele Meisterschaften gibt. Je mehr, desto besser, denn nur so kann man letztlich eine breite Masse ansprechen.

    Allerdings wird das langfrisitg auf kleinere, regionalere und sportlich vielleicht auch etwas weniger tolle Veranstaltungen rauslaufen, denn nur durch solche Veranstaltugen können Anfänger an den Sport rangeführt werden und nur durch mehr Veranstaltungen, die dann als "Offene" eben nicht auch gleich eine Quali zu irgendwas versauen, werden die Teams auch lockerer miteinander umgehen und langfristig wird der "Zickfaktor" abnehmen.

    Aus diesem Grund finde ich die kleineren Veranstaltungen, wie Schneeball, ThunderbirdsTrophy, etc. auch ganz klasse. Dort engagieren sich hauptsächlich Vereine, die damit halt auch ihre Kasse aufbessern wollen, dafür aber sehr viel Zeit in die Orga stecken.

    Unschlüssig bin ich mir allerdings bei den ganzen "Firmen" Meisterschaften. Elite fing an und übernahm Bottrop. Nun ziehen Cheercity und GSA/cheer-planet nach. Bleibt abzuwarten, ob alle Veranstaltungen sich am Markt etablieren. Für mich sieht es dabei immer so ein bißchen nach "größer, schneller, weiter" aus. Tolle Ankündigungen, tolle Pokale, sogar Preisgelder sollen locken. Auf der Gegenseite stehen weite Fahrwege für die Teilnehmer und hohe Kosten für die Teilnahme, die ja doch ordentlich Startgeld kostet. Die Aktiven verkommen dabei ein wenig zu Statisten. Die Teilnehmer zahlen, dürfen dann nicht mal sich selber filmen oder bekommen eins auf's Dach, wenn sie Bilder ihres eigenen (teuer erkauften) Auftritts auf ihrer Homepage zeigen. Was viele Teilnehmer dann letztlich immer noch erfreuen wird, liegt vielen Verantwortlichen der Verein wie ein Stein im Magen. Aus Kostengründen übernachten immer noch viele in Turnhallen und kommen nicht zu Schlaf. Vermeintliche "Stars" der Szene sollen die Aktiven " optisch entschädigen". Leider klappt das auch nur noch bedingt, da in Deutschland eben auch nicht mehr so ein "Aha"-Effekt bei einem guten Team zu Stande kommt, wie noch vor 10 Jahren. Sicher sind international viele besser, aber verstecken muss man sich hier halt auch nicht mehr. Hier zeigt auch der Trend zur Zunahme der Kleinkategorien "Groupstunt" und "Partnerstunt", da eben viele nicht mehr das Geld ausgeben können, um mit dem kompletten Team teilzunehmen.

    Im Gegensatz dazu muss man aufpassen, dass die Landesmeisterschaften und die Deutschen Meisterschaften, die, besonders bei DCM und DCJM weitaus kontinuierlich besseres sportliches Niveau bieten, nicht an Bedeutung verlieren. Die Orga wird, wie Riesa zeigte, immer besser und die Leistungen können sich komplett sehen lassen. Hier sollte man nach meiner Meinung mehr investieren, meinetwegen auch in Kooperation mit mehreren Firmen der Szene, damit diese Veranstaltungen noch besser am Markt platziert werden.

    Aber nochmal zum Abschluß: "Viel hilft viel", deshalb insgesamt gerne noch mehr Veranstaltungen. Wenn keiner kommt, dann regelt sich das von selbst.
  3. Cheerleader Cheerleading Network

    Cheerleader und Dancer gefällt dies.
  4. Biggi New Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Die Meisterschaften haben nicht alle dieselben Ziele.
    - LM's und DM's haben Verbandsziele und wollen die Regionalmeister kueren.
    - Vereins-M's (sorry fuer die Abk.) sollen Geld in die Vereinskasse bringen und Mitglieder werben und evt. Sponsoren gluecklich machen (ergo nochmal Geld in Vereinskassen bringen).
    - Firmen-M's sollen Geld in die Firmenkasse bringen.

    Genau betrachtet tragen alle 3 Methoden dazu bei, dass der Sport gefoerdert wird. Auf 3. ist man am ehesten neidisch. Durch die Professionalitaet der (meisten) Firmenveranstalter und die groesseren Budgets wird aber der groesste Effekt erzielt... von wenigen Ausnahmen abgesehen. Und ich bin ziemlich sicher, dass keine Firma bisher "reich" geworden ist...
  5. Sanny Member

    Team:
    Coach Rookie Leaves
    Verband:
    CCVD
    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Ich finds auch nicht schlecht, wenn es außerhalb der Landesmeisterschaften auch offene Meisterschaften gibt, solange sie nicht jeden Monat in der direkten Umgebung stattfinden.

    Wie Peter schon sagte, können neue Teams dort schon mal Meisterschaftsluft schnuppern. Neue Teammitglieder können sich alles schon mal anschauen ohne den rieseigen Druck, den man vor einer Landesmeisterschaft hat. Und man bekommt später bei Meisterschaften mehr Ruhe, wenn eine Meisterschaft nicht mehr das EINE EREIGNIS im Jahr ist, auf das alle hinzittern...
    Ich persönlich finde nicht, dass meine kleinen noch mehr Meisterschaften brauchen, weil für die auch ein Auftritt was tolles ist. Und wenn man sie nicht unter Druck setzt ist eine Meisterschaft wie ein normaler Auftritt... Nur die älteren erkennen den Unterschied und sind dementsprechend auch mehr aufgeregt und setzten sich mehr unter druck.

    Auch die Elite-Meisterschaften find ich gut, weil man dort gegen die Teams mal antreten kann, die nicht im eigenen Bundesland oder aus einem anderen Land sind und man dadurch sieht, auf welchem stand die sind. Was ich nur blöd finde sind die verschiedenen Regelwerke, auf die man sich als Trainer einstellen muss.
  6. Olaf H. Guest

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Diese Veranstaltungen sind aber ursprünglich für Teams aus der Nähe konzipiert worden, die keine DCM / DCJM TZeilnahme erreicht haben.

    Wenn ich z.B. mit meinem Team (Heavenly Force) dort teilnehmen wollte, dann hätte ich ebenfalls über 1000 km auf dem Buckel, müsste übernachten und hätte erhebliche Kosten. Dafür wäre ich dann in einer nett geschmückten Turnhalle und dürfte nach 3,30 Minuten dann die Zeit totschlagen!

    Es ist richtig, dass Elite die Gunst der Stunde erkannt hat und eine tolle Veranstaltung wieder ins Leben gerufen hat. Aber was ist daran auszusetzen. Es scheint so gut anzukommen, dass Teams, die deutlich weitere Wege haben als z.B. ein Kieler Team, gerne dort antreten!

    Was die GSA Dance Classics betrifft, so war der Gedanke älter als die Firma Elite, aber die Umsetzung lies sich aufgrund neuer Kontakte erst jetzt verwirklichen. Und ganz davon ab, nimmt man sich auch keine Teilnehmer weg, da GSA ja eine reine Dance Meisterschaft ist!

    Hmmm das erinnert mich genauso an die ach so tollen Landesmeisterschaften bzw. DCMs / DJCMs.

    Was kann der Veranstalter an dem Verhalten der einzelnen Leute tun? :duno:

    Also du spielst ja sicherlich auf die Elite Show an. Ich wie zig andere Zuschauer fanden die GENIAL!

    Liegt wohl eher daran, dass sich diese Sportarten weiterentwickelt haben (leider an dir vorbei) und die Aktiven dann doppelt starten. wie z.B. auch bei LM, DCM (was ja ebenfalls von dir an anderer Stelle angeprangert wurde)

    Na das wäre doch mal Sache des Verbandes, und da sind deiner Meinung nach die Firmen plötzlich wieder gut genug für? Geld können sie latzen, aber wenn sie Ideen haben, die dem Verband (oder besser gesagt DIR) nicht passen, dann sollen sie es lassen! :vogel:

    Irgendwie machst du mir einen stark frustierten und verbohrten Eindruck. Ich würde da mal mit jemandem drüber reden - damit dich das nicht auffrisst!


    Zum eigentlichen Thema: Die Veranstaltungen, die sich durchsetzen werden auch bestehen. Und die Preise sind auch sehr gering, da man ja die Parks kostenlos nutzen kann. Der Werbenutzen ist enorm, da große Firmen mit Cheerleading in Kontakt treten und es so zu weiteren Möglichkeiten kommen kann!

    Natürlich stehen offizielle Meisterschaften immer im Vordergrund, aber entgegen der LMs, wo man nur als Verbandsmitglied teiölnehmen kann, haben hie ralle Cheerleader / Dancer die Möglichkeit einmal in den Wettkampf zutreten. Und wer weiß, vielleicht bekommt ja jemand Appetit auf mehr.


    @ Ini und was heißt eigentlich Masse statt Klasse? Woher weißt du, dass die offenen nicht auch großen Sport zeigen?
  7. Micki Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Ich finds gut, dass es so viele Meisterschaften gibt. Klar muss man sich entscheiden auf welche man denn nun geht, weil das alles ja auch ne Geldfrage ist, selbst wenn man nur Zuschauer ist.
    Aber man hat ja schon alleine über die Veranstaltungsorte ne gewisse Einschränkung. Wenn in ´z.B. München und in Berlin je eine offene Meisterschaft ist, dann würde ich mir 2 mal überlegen, ob ich nach München fahre, da liegt Berlin ja näher. Ansonsten sind das ja alles auch unterschiedliche Meisterschaften, wie die Dance-meisterschaft und Elite, die ja z.B. zusätzliche Fun-Kategorien haben. Da hat Jeder die Chance was zu machen, entweder zum Spaß oder als Übung für die LMs. Finds auch gut für Anfängerteams, da diese sich auf den offenen Meisterschaften zeigen können, Erfahrungen sammeln und einen ersten Eindruck von Meisterschaften kriegen und dann bei den LMs starten. Solange nicht unbedingt 4 offene Meisterschaften in jeder größeren Stadt sind ist das alles doch ok, so gibt es deutschlandweit für Jeden die Möglichkeit an einer offenen Meisterschaft teilzunehmen.
    Mit den Programmen sehe ich nicht so als Problem, da ja die Meisterschaften im Frühjahr kurz nach den LMs sind und somit hat man schon mal ein Programm, was man umwandeln kann oder so lässt. Ansonsten sind die Meisterschaften ja ne gute Übung und man hat hier halt den Spaß im Vordergrund zu stehen und nicht so sehr diesen Druck wie bei den LMs.
    Es gibt ja auch immer wieder tolle Sachen zu sehen. Alleine in Bottrop mit den Teams aus verschiedenen Nationen. Da ist teilweise ein richtig hohes sportliches Niveau und das Zuschauen alleine macht schon riesigen Spaß.
    Also ich bin für die zusätzlichen Meisterschaften, solange es nicht Überhand nimmt. Im Moment ist das echt ne gute Anzahl :D
  8. Olaf H. Guest

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Genau, darum versuchen Firmen wie ICA/CCA ja auch möglichst viele offizielle LMs auszurichten - aus reiner Mildtätigkeit!
  9. Olaf H. Guest

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Ja, und Marburg wird (wie damals Berlin) auch als absolute Vorzeigeveranstaltung in die Geschichtsbücher eingehen!
  10. BlueTom Well-Known Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Ich finde die Zahl an Veranstaltungen ok. Die kleineren Vereinsmeisterschaften kosten geringe Startgebühr, laufen mit relativ wenigen Teilnehmern ab und sind liebevoll im Detail organisiert. Das allein hat schon seinen Reiz weil es hier noch nicht diesen Gigantismus wie in Bottrop gibt (welcher, wenn auch um ein Vielfaches teurer, ebenfalls seinen Reiz hat).
    Allerding glaube ich, das auf den kleinen "Offenen" die Leistungen schwächerer/unerfahrenerer Teams besser gewürdigt werden.

    Mein Fazit: Es wird nicht zuviel, solange es unterschiedliche und regional verteilte Meisterschaften gibt.
  11. Peter Well-Known Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Boah, kann man denn hier nicht mal mehr einfach seine Meinung sagen? Olaf, das nervt. Was habe ich getan, dass mein posting jetzt wieder komplett von Dir auseinander genommen werden muss??? Zumal dann Deine eigentliche Antwort nur wesentlich weniger Inhalt hat, als das zerpflücken meines postings?

    Du hast eine andere Meinung, ok, schreib' sie auf. Was hat das mit meiner Meinung zu tun?

    Ines hat eine Frage in die Runde gestellt, damit man Meinungen sammelt. Es geht hier nicht um einen Konsenz.

    Ich habe jetzt auch keine Lust wieder jedes einzelne Wort auf die Goldwaage zu legen. Einiges habe ich ganz anders gemeint, als Du es aufgefasst hast, aber was soll's. Ich mahc mir jetzt nicht die Mühe es nochmal zu versuchen. Allerdings ist es lächerlich mich deswegen als "frustriert" und "verbohrt" zu bezeichnen, aber Du bist ja öfter schnell mit Beleidigungen bei der Sache. Hab Spaß dran.
  12. Micki Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    na hier gehts ja ab :blink:

    Wollte noch sagen, dass die LMs ja dazu da sind sich für die DM zu qualifizieren und mit anderen Squads aus dem Bundesland (und später dann aus ganz Deutschland) zu messen und sich eventuell für die EM oder WM zu qualifizieren. Das ist ja alles was für erfahrenere bzw. weiter entwickelte Squads. Deswegen sind offene Meisterschaften ziemlich gut für die, die sich noch nicht auf LMs trauen, weil sie Angst haben sich zu blamieren oder denken, sie sind zu schlecht (was meiner Meinung nach Quatsch ist, jedes Team soll ja die Chance haben sich auf ner LM zu zeigen und wird deswegen bestimmt nicht schief angeguckt - aber das ist ein anderes Thema :tongue: ) Finde Offene vor allem für Group- und Partnerstunts ziemlich gut, weil man sich da mal ausprobieren kann und man bei den beiden Kategorien auf den LMs ja am ehesten das Gefühl hat, dass sich öfter was wiederholt. Eine Minute Zeit ist nun meistens nicht so viel, um viele abwechslungsreiche Programme zu sehen. :duno: (hoffe man versteht das, is halt schon ein wenig spät um noch zu posten :tongue: )
  13. johsi Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Grundsätzlich kann ich nur sagen, dass ich viele Meisterschaften für durchaus interessant halte und letzten Enden den SPORT selbst nur fördern können. Alle jammern immer, dass wir Cheerleader nicht genug wegen unserer Leistungen gewürdigt werden und auf der anderen Seite kommen dann wieder Kritiken, wenn gewisse Firmen neue Konzepte entwerfen und den Sport nur noch interessanter machen wollen.
    Gleiches gilt auch für die schon angesprochenen Stars der Szene, wie sie hier bezeichnet wurden. Alles Quatsch sage ich. In anderen Ländern wie den USA zum Beispiel ist es Gang und gebe, dass sich All Star Teams präsentieren oder Organisationen gegründet werden um ein möglichst hohes Leistungsniveau zeigen zu können. Und genau das ist ja, so denke ich, der Grundgedanke. Es sollen nicht irgendwelche Leute also auch so toll dargestellt werden, sondern es soll einerseits den Leuten beispielsweise bei Elite selbst die Möglichkeit geboten werden mit anderen sehr starken Trainingspartnern ihr eigenes Leistungspotential maximal ausschöpfen zu können. Andererseits profitieren meiner Meinung nach alle davon, denn schließlich werden zahlreiche Camps angeboten um den Sport und damit jeden Einzelnen voranzubringen. Somit kann ich solche Organisationen nur begrüßen.
    Zu Meisterschaften wie der Thunderbirds Trophy kann ich nur sagen, dass ich gerade diese Meisterschaften als sehr sinnvoll erachte, da dort wie schon erwähnt wurde die Leistung unerfahrener Teams noch mehr gewürdigt wird und ich sage sicherlich nichts neues, dass nicht jedes Team irgendwann mal die Qualifikation zur Deutschen packen wird. Ist ja auch nicht schlimm. Und trotzdem können sie ja ansprechende Programme zeigen.
    Leider muss ich aber kritisieren, dass Termine teilweise sehr ungünstig abgestimmt sind, wie ich finde. Nur ein beispiel dafür sind die German Cheermasters, die nur eine Woche vor den 3. ECC stattfinden. Zwei Meisterschaften die beide hochkarätiges Niveau zeigen wollen. Elite hat dies auch in den letzten beiden Jahren beeindruckend über die Bühne gebracht und ich glaube auch, dass die Masters hohen Anklang finden werden. Für den ein oder anderen wären aber sicher beide Meisterschaften interessant. Schade deshalb, dass sie terminlich sich so überschlagen.
    Dem entgegen zu setzen ist sicherlich, dass gerade diese herausragenden Teams auch 2 Meisterschaften in 2 Wochen schaffen. Nur fraglich ob die Anfahrtswege dies zulassen und teilweise die Schule der Akteure, denn Schluss endlich fallen beide in die Abiturphase bzw. die Abschlussprüfungen der 10.klässler, wenn ich mich nicht täusche.
    Alles in allem kann ich viele Meisterschaften nur begrüßen, da sie den Sport voranbringen und solange sie Anklang finden, ist das Niveau ja scheinbar auch ansprechend für die Zuschauer. Und wenn sie nicht ansprechen können werden sie sicha uch nicht etablieren und nicht lange existieren können.
    MfG, Johsi
  14. Anderl Well-Known Member

    Team:
    3-fach Cheerdad von z.T. "vorläufig pensionierten" Cheerleadern
    Verband:
    Nicht organisiert
    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    @Olaf: Inis Fragestellung finde ich nicht verkehrt! Sie will eine Meinung für den "Spirit", die Frage ist also als "journalistisch-provokativ" zu werten. Das ist das Vorrecht der Presse! Also, nicht gleich wieder Böses reininterpretieren!

    Zum eigentlichen Thema:

    Ich finde Peters Anmerkungen durchaus nicht "verdammenswert", ich glaube auch, daß da immer - u.U. aus pers. Gründen - immer "umeinanderinterpretiert" wird!
    Offene Meisterschaften an sich finde ich durchaus sinnvoll, es sollte sich aber in einem gewissen Rahmen halten (in unserem Verein hat es sich das - Gott sei Dank - bisher).
    Letztes Jahr waren unsere Juniors - nach der knapp verpaßten DCJM-Quali - in Bottrop dabei. Hat Papa mal kurz - ohne Taschengeld - so an die 300.- Oios gekostet. Da hilft's auch nichts, wenn das Karusselfahren dann inkl. war (vom ehem. WB-Park - jetzt Movie-Park ? - waren die meinen im übrigen eher enttäuscht; nur so am Rande!).
    Ich sehe da eher kleinere, regionale (offene) Meisterschaften, die an einem Tag (und ohne Schulbefreiung - bei "offiziellen" Meisterschaften kein Problem, aber wenn's zu häufig wird, stellen sich die Schulen irgendwann quer) abzuwickeln sind, als erstrebenswert an. Da könnte man z.B. aus Nachbarländern (hier z.B. Österreicher, auf Finch und Peters Ecke die Dänen) Teams einladen, die man sonst eben überhaupt nicht kennt.
    Im Fußball ist z.Zt. Hallensaison. Da geht jedes WE irgendwo was ab, auch mit enormem personellem und zeitlichem Aufwand der Vereine (und da der Väter und Mütter) und klar, auch immer ziemlich regional. Aber eben auch mal Teams, die sonst nicht in - immer der gleichen - eigenen Staffel spielen. Ich weiß, nicht ganz vergleichbar, aber Cheerleading braucht u.U. auch mal den Mut zu kleinen, nicht vom absoluten Leistungsstreben geprägte Veranstaltungen (Stichwort: "Gezicke")!
  15. Olaf H. Guest

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Ich finde das schon, und nicht ohne Grund! Nur weil da jemand in einer Turnhalle Leute hysterisch anbrüllt, weil es noch nicht leise genug ist und das Licht im Massenquartier noch an ist, nur weil man vielleicht mehr Punkte erhofft hat, nur weil da Firmen etwas in kürzester Zeit auf die Beine stellen, was man selbst in 20 Jahren nicht geschafft hat, nur weil es da noch zig andere Gründe gibt, warum man selbst nicht mehr dort teilnehmen will, muss man die Sache an sich nicht schlechtreden!

    Anschuldigungen wie "Teilnehmer werden zu Statisten" ist eine Frechheit, und da wehre ich mich entschieden gegen. Und die tollen Pokale gibt es tatsächlich - im Gegensatz z.B. zur DCJM 2005 wo einige Teams gar keinen Pokal bekamen und wir als Vizemeister einen Pokal, der gerade mal ein Drittel von dem war, den wir bei der LM im Dezember gewonnen hatten.

    Die Firmen machen das sicherlich nicht selbstlos, aber wie Biggi schon geschrieben hat, werden wir diese Firmen nicht in einer Villa am Starnberger See finden! Aber es macht schon echt keinen Spaß mehr, wenn ein Herr "Fortschritt nein Danke!" und "Schon gar nicht, wenn ich nicht meinen Senf dazugeben kann" solche Aufbrucharbeit immer wieder torpediert!

    Wenn das alles so schlecht wäre, warum kommen denn dann z.B. zum Beach Cup oder nach Bottrop jeweils fast 1.000 Cheerleader aus ganz Europa?

    Über die Qualität der Parks lässt sich streiten, aber die Professionalität, mit der die Sportart Cheerleading hier vermarket wird, würde ich mir von anderer Stelle wünschen. Wenn eine offizielle Mesiterschaft gut läuft, dann ja wohl z.Zt. nur, weil da ein einzelner Verein ganze Arbeit leistet.

    Ich finde, Firmen wie Elite oder auch GSA (zu den german cheermasters kann ich nichts sagen, weil ich da nichts von weiß) gehen da einen guten Weg, von dessen Ergebnis das Cheerleading in Deutschland insgesamt nur profitieren kann.

    Und letzendlich ist es doch eh wie überall: Was nicht ankommt bei den Teilnehmern, Zuschauern usw. wird über kurz oder lang eingestampft.

    Aber was ereifere ich mich eigentlich immer wieder... manchnmal ist es besser jemanden auf die Ignoreliste zu setzen! :duno:

    Alo nichts für unguad! ;)
  16. Nicole Well-Known Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Über vieles habe ich jetzt einfach mal hinweggelesen und geben jetzt unabhängig mal meinen Senf dazu.

    Soviel Meisterschaften, ja das find ich ja auch. Aber es hat halt alles zwei Seiten. Einerseits trauen sich wirklich einige Squads eher bei den offenen Meisterschaften anzutreten um dort Erfahrungen zu sammeln um dann an den "richtigen" teilzunehmen. Vom Prinziep her eigentlich Quatsch, aber wenn es den Zweck erfüllt und die Teams dann im Folgejahr zu den Landesmeisterschaften gehen ist das doch toll.

    Ansonsten sehe ich des mittlerweile so, ohne Vorbereitung auf irgendeine Meisterschaft bleibt man stehen. Denn nur wenn man an Wettkämpfen teilnimmt arbeitet man an sich. Denn man will sich ja mit den anderen messen! Das ist wichtig für die Entwicklung des Teams!
  17. Manuela New Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Ich finde es gut das es so viele Meisterschaften gibt

    1. zur Vorbereitung und Übung auf LM's

    2. können daran Teams die nicht einem e. V. angehören, sondern GmbH's daran teilnehmen. Außer wir, wir dürfen net :motz: Aber für uns wäre das mal ne sehr coole Sache.


    3. wg. den oft ausgefallenen Kategorien, auf jeden Fall sehenswert

    Na ja, auf jeden Fall zur Förderung und Unterstützung ist es total super und ob man dran teilnimmt oder nicht aus welchen Gründen auch immer, bleibt ja jedem selber überlassen.

    In diesem Sinne bis zur nächsten Meisterschaft (als Zuschauer :(

    De Ella
  18. Finch Well-Known Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Meine Meinung dazu ist einfach: Sollen sie doch machen wozu sie Lust haben.

    Auch hier reguliert der Markt das Angebot. Die LM´s sind nachwievor die einzigen Meisterschaften auf denen man sich für die DM qualifizieren kann. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal das für Teams Reiz und Zwang zugleich ist.

    Alle anderen Meisterschaften haben einfach andere Zielgruppen. Seien dies kleine Teams die noch nie auf einer LM waren oder eben reine Danceveranstaltungen. Niemand muss da hin, jeder kann da hin. Den Rest muss doch jeder Verein selbst verantworten.
    Die Veranstalter werden es schon merken wenn sich zu ihrer Meisterschaft zu wenig Teams melden.

    Ich finde auch an den hier angesprochenen Ziel "Geld verdienen" nichts Schlimmes. Dies natürlich unter dem Vorbehalt das z.B. das Alleinstellungsmerkmal der LM´s nicht dazu genutzt wird die Zuschauer oder Aktiven mit völlig überhöhten Forderungen bei Eintrittsgeld, Startgeld etc. zu belasten.

    Jan
  19. Britt-Oslo New Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Ich finde es grundsätzlich auch gut, dass neben den Landes- und Deutschen Meisterschaften noch weitere offene Meisterschaften gibt, wie schon gesagt für die neuen Teams, für die, die die Quali knapp verpasst haben oder Probleme mit den feststehenden Altersgrenzen haben etc.

    Und auch das es in diesem Jahr eine reine Dance Meisterschaft gibt finde ich super, denn dort zeigen sich vielleicht dann ,wie Olaf schon erwähnt hat, andere/neue Teams.

    Ich hoffe nur, dass alle Meisterschaften ausreichend Teams zusammen bekommen und sich nicht gegenseitig das Wasser abgraben.

    Jede Meisterschaft ist Werbung für unseren Sport!!

    @Olaf, ich denke übrigens das der Verband mittlerweile aus seinen Fehlern gelernt hat und mehr darauf geachtet wird an wen/wohin die DCM und die DCJM vergeben wird. Ich spreche aus Erfahrung (und ich denke Du nach 2 LMs ebenfalls) ohne Herzblut und Leute die 100 % hinter unserem Sport stehen und nicht nur Geld verdienen wollen (was als Nebeneffekt natürlich toll ist, aber selbst bei "unseren" Cheerleaderfirmen nicht das Einzige was zählt) wird keine Meisterschaft zu einem Erlebnis an das sich die Aktiven gerne erinnern...
  20. CoachTanja New Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Ich finde es super, daß es viele Meisterschaften gibt, da haben die kleinen Teams auch mal eine Chance mitzumachen, da dort andere Regeln gelten, wie bei den LM´s. Außerden kann man so Erfahrungen sammeln. Mit nur 1 x im Jahr ist das nicht möglich. Außerdem lernt man viele neue Teams kennen, wenn man auf mehrere Meisterschaften in verschiedenen Orten geht, was so, nur 1 x im Jahr auf einer LM usw., nicht möglich ist.
  21. Wiebke Active Member

    AW: Meisterschaften - Masse statt Klasse?

    Momentan ist das Angebot an Meisterschaften ja noch recht überschaubar!!!

    Denke auch das sich das alles von alleine regelt, wenn eine Meisterschaft nicht "gut" ist hat es sich für das nächste Jahr sowieso erledigt!!

    Positiv ist es , dass die offenen Meisterschaften verschiedene "Gruppen" ansprechen!!!

    Elite: Fun Faktor + Leistung (hoffe greife da jetzt nicht vor!), wenn es ab diesem Jahr als Quali für die Worlds in den USA gilt und auch attraktive Preise beinhaltet!

    Beach Cup: Absolute Crazy-Fun-Meisterschaft mit total witzigen Kategorien.Und das in einer tollen Location!!!

    Cheermasters: Für alle Teams egal wie erfahren....ebenfalls mit Preisen.

    Diverse andere Meisterschaften, die gerade neue Teams ansprechen, um Erfahrungen zu sammeln!!

    Okay, die Medien werden sich kaum dafür interessieren, aber man kann vielleicht die Leute im Umkreis der Meisterschaft näher ans Cheerleading ranführen und eventuell dafür begeistern!!!

    Und ob die Firmen damit das große Geld machen.....wen interessierts???Hauptsachen die Teilnehmer und Zuschauer hatten viel Spaß!!!

    Ob und an welcher dieser Meisterschaften ein Team teilnimmt, muss jeder für sich entscheiden, ob`s sich der Preise wegen lohnt, ob einen die Worlds reizen oder ob man einfach nur Erfahreungen sammeln oder Spaß haben möchte....denke jedes Team hat andere Beweggründe an einer diese Meisterschaften teilzunehmen oder nicht!!!
    Für uns (Honeybees) ist die Elite Meisterschaft aufgrund der Quali zu den Worlds sehr attraktiv und wir werden da teilnehmen. Preise wir Campteilnahmen oder Gutscheine von einem Shop locken uns eher nicht so!!!
    Die Küken werden wohl auch im Junior starten, weil sie durch den Park ein super Teamerlebnis -neben der Meisterschaft-haben werden!:D


    LG Wiebke
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